let's talk about polly

mitte der achtziger geboren. normales aufwachsen auf dem lande mit geschwistern, meerschweinchen und kreisligafußball. irgendwann hängt ein poster von kurt cobain an der wand und bartwuchs deutet sich an. erste identifikationsprobleme mit der bushaltestellendorfjugend.

polly entscheidet sich für teen angst im keller der eltern des freundes. man musiziert unter dem namen endorphace , macht irgendwas lautes in richtung grunge/ melodic-punk mit knarzenden verzerrern und knallendem schlagzeug. als die band zerfällt, fängt polly an sich polly zu nennen und macht alleine weiter.

er und seine gitarre nehmen 2003 ihr erstes album - suitcase pilot - auf. darauf entdeckt er sich als singer/ songwriter. es gibt neue helden, etwa the eels, elliott smith, bob dylan oder jack johnson.

durch die wand seiner ersten dresdner wg hört man neue songs wachsen, schrumpfen, sich verändern. trotz der euphorie auf den straßen ob der tanzenden klinsmänner verlässt er dresden und geht nach spanien. hinterher hat sich genug angestaut, um 2007 sein zweites album - cash cow monkey business - aufzunehmen.

mit dem studium des kapitalismus in der tasche entscheidet er sich 2008 für dessen gegenteil. er musiziert in und um dresden und heuert bei dem alternative rock flaggschiff new reality an. gemeinsam starten die fünf neu und fast ganz von vorn, unter dem namen till sommaren.

mit beiden identitäten wurde im herbst je eine ep aufgenommen. polly veröffentlicht die "zurecht ep", till sommaren seine drei-track-demo.